Brauchtum

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Brötliexamen

Das Brötliexamen ist stark mit der Schule verbunden und kann mit einem Schulexamen verglichen werden. Dieser alte Eigenämter Brauch soll auf eine Spende der Königin Agnes, Tochter des bei Königsfelden ermordeten Königs Albrecht, zurückgehen. Früher wurde das Brötliexamen von den Eigenämtergemeinden am „Weissen Sonntag“ (eine Woche nach Ostern) gefeiert. Heute findet das Brötliexamen jeweils am ersten Sonntag im Monat Mai statt.


Maibueben

Jeweils in der Nacht des letzten Aprilsamstags schleichen die jungen, ledigen Scherzer durchs Dorf. Sie setzen den jungen, ledigen Mädchen einen Tannenbaum auf das Hausdach und sammeln gleichzeitig im ganzen Dorf verschiedenes Mobiliar. Die Gartenstühle, Fahrräder, Gartenzwerge, etc. werden dann beim Dorfbrunnen aufgeschichtet und müssen am Sonntagmorgen von den Besitzern zurückgeholt werden. Resultat der fröhlichen Maibueben-Nacht sind auch die frechen, ironischen Gedichte, welche im Dorfzentrum publiziert werden und über das vergangene Dorfjahr berichten.

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